Gesellschaft für deutsche Sprache und Literatur

Gesellschaft für deutsche Sprache und Literatur

Die Geschichte

Die Gesellschaft für deutsche Sprache und Literatur St.Gallen wurde 1911 gegründet. In ihren Anfängen spielte die Mundart eine wichtige Rolle, wobei die GdSL auch politisch aktiv war. Durch deren Tätigkeit erhielt auch die st. gallische Mundartliteratur, mit Autorinnen wie Frieda Hilty-Gröbli oder Clara Wettach, Aufwind.

Nach dem Krieg verlagerte sich der Fokus auf die Literatur. Mit Hans-Rudolf Hilty und später Fred Kurer waren starke «Motoren» fürs Zeitgenössische am Werk. 1957 holte Hilty den 3. Internationalen Schriftstellerkongress nach St.Gallen. In den 70er Jahren folgte auch Prominenz dem Ruf der Gesellschaft, unter anderem Carl Zuckmayer und Peter Handke. 1978 organisierte die GdSL ein internationales Lyriktreffen. Daneben förderte sie stets die einheimischen Stimmen.

Zeitgenössische Literatur ist bis heute das Kerngeschäft der GdSL, wobei sie in den letzten Jahrzehnten immer wieder erfolgreich Nischen besetzte, z. B. mit Christian Mägerles «Leselampe» in der Kellerbühne.

An der Hauptversammlung 2012 wurde ein neuer Vorstand gewählt, welcher der GdSL einen neuen Auftritt verlieh und ein Konzeptprogramm ausarbeitete. Bis Sommer 2016 wurden Veranstaltungen in drei Programmreihen -  «Eingeschrieben. Recommandé», «Luftpost» und «Post Scriptum» geplant und durchgeführt.

Beginnend mit dem Herbstprogramm 2016 führt die GdSL künftig alle Veranstaltungen unter dem Titel «Literatur in der Hauptpost» durch.

Die Veranstaltungen sind öffentlich, für jedermann zugänglich und finden in der Hauptpost St.Gallen statt: im Raum für Literatur sowie im Café St.Gall.

Die GdSL amtet ab 2014 auch als Trägerin der St.Galler Literaturtage Wortlaut.

Neben ihrer Tätigkeit als Veranstalterin betreut die GdSL eine Plattform für Literaturschaffende der Ostschweiz. Im «Literaturnetz Ostschweiz» sind Autorinnen und Autoren der Region mit Portrait und Werkverzeichnis online präsent.

In der Rolle einer kulturellen Dienstleisterin widmet sich die GdSL damit umfassend der zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur. Im Zentrum der Tätigkeiten steht immer die Vermittlung und Förderung von Literatur und Sprachbewusstsein.

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