Gesellschaft für deutsche Sprache und Literatur

Gesellschaft für deutsche Sprache und Literatur

Ulrike Landfester «Tätowierung und europäische Schriftkultur»

Tätowierungen kommen gerade immer mehr in Mode. Sie dienen heute meist nur als reine Verzierungen des Körpers und werden doch dauerhaft in die menschliche Haut eingebracht. Schon lange aber bevor Weltreisende wie James Cook im 18. Jahrhundert die Praxis der Tätowierung als Sinnbild für das «Wilde» im Gegensatz zur Zivilisation und den Begriff «Tattoo» geprägt haben, traten Tätowierungen auch in Europa in Erscheinung. Durch das Eintragen von Bildern und Schrift in das Medium Haut kann in der Kulturtechnik der Tätowierung das Wesen des Schreibens und der Schrift in der europäischen Schriftkultur reflektiert werden.

Ein literaturwissenschaftlicher Blick auf die Entwicklung einer ästhetisch anspruchsvollen Literaturgattung.

Post Scriptum. Literaturwissenschaft in der Hauptpost
Vortrag, 11. März 2014, 19.30 Uhr
Raum für Literatur, Hauptpost, St.Gallen
Eingang St.Leonhardstr. 40, 3. Stock
Eintritt 15 CHF, ermässigt 5 CHF
Moderation: Carina Gröner

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