Gesellschaft für deutsche Sprache und Literatur

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Michael Fehr «Simeliberg»

Gemeindsverwalter Griese hat eine miese Laune: Er muss Schwarz abholen, unten im sumpfigen Loch. Dessen Frau ist verschwunden. Dieses Loch ist kein «Simeliberg», kein Sehnsuchtsort, sondern ein Fall für die Sozialhilfe und später für die Kriminalpolizei. Doch all die knorrigen und verstockten, einsamen und verirrten Menschen in dieser Geschichte träumen von einer besseren Welt – Träume, die mitunter bis zum Mars reichen. Der Berner Autor Michael Fehr (Jg. 1982) erzählt diese Geschichte in einem ganz eigenen Ton: Es ist ein mundartlich-sperriger und zugleich hoch poetischer Text. Dieses Kunstwerk an der Grenze von Wort und Musik hat in Klagenfurt alle überrascht und den Kelag-Preis gewonnen.

Michael Fehr ist einer, der die Sprache als Mittel zum Reden versteht und daraus eine Literatur schöpft, aus der die Freude am Klang spricht. (NZZ)

Eingeschrieben. Recommandé. Neue Schweizer Literatur in der Hauptpost
Lesung
Mittwoch, 11
. Februar 2015, 19.30 Uhr
Raum für Literatur, Hauptpost, St.Gallen
Eingang St.Leonhardstr. 40, 3. Stock
Eintritt 15 CHF, ermässigt 10 CHF
Moderation: Eva Bachmann

In Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek St.Gallen

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