Gesellschaft für deutsche Sprache und Literatur

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Ilma Rakusa «Einsamkeit mit rollendem ‹R›»

Rimavská Sobota (Slowakei), Budapest, Ljubljana, Triest heissen die Orte ihrer Kindheit, seit 1951 lebt Ilma Rakusa in Zürich – wenn sie nicht gerade auf Reisen ist. «Als Vollzeitreisende habe ich mir Toleranz angewöhnt», schreibt sie in einer ihrer neuen Erzählungen. Vollzeitreisende haben nicht ewige Ferien, sondern es sind Menschen mit «Migrationsvordergrund». Von Menschen wie Katica, Maurice und Misi und von Orten wie Nagoja, Bondo und Tomaj handeln die 14 Erzählungen im Band «Einsamkeit mit rollendem ‹r›». Einfühlsam schildert Ilma Rakusa diese Begegnungen, in denen die Einsamkeit der Reisenden für eine kurze Weile aufgehoben wird.

«Dichtung ist eine Parallelwelt. Und sie schafft das Paradox, mein Fremdsein so umzuwandeln, dass es heimisch wird.» (Ilma Rakusa)

Eingeschrieben. Recommandé. Neue Schweizer Literatur in der Hauptpost
Lesung
Mittwoch, 12
. Februar 2014, 19.30 Uhr
Raum für Literatur, Hauptpost, St.Gallen
Eingang St.Leonhardstr. 40, 3. Stock
Eintritt 15 CHF, ermässigt 5 CHF
Moderation: Eva Bachmann
In Zusammenarbeit mit der Freihandbibliothek St.Gallen

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